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freedom-of-passion

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1

Montag, 1. April 2013, 20:00

Leder nähen mit einer Haushaltsnähmaschine möglich?

Leder in der Hobbyschneiderei - kein Hexenwerk!


Ein paar kleine Tipps darüber wie man erfolgreich Leder verarbeiten kann, für Anfänger. Es gibt auch kein literarisches Regelwerk- Leder nähen mit Haushaltsnähmaschinen.

Am besten man beginnt nicht mit einer hochmodernen, teuren Computer-Nähmaschine oder dem klassisch modernen Discounter- Modell einer Nähmaschine. Kunststoffe in der Mechanik sind nicht immer hochwertig und damit belastbar für ' mittelschweres ' Material/ Gewebe.

Leder ist ein Naturwerkstoff, bedeutet die
Beschaffenheit des Materiales ist nicht immer gleichbleibend. Nicht
alle Nähmaschinen aus dem Bereich Haushalt bringen geeignete
Voraussetzungen mit. Man sollte sich also vorsichtig
und mit Bedacht an den Werkstoff Leder herantasten. Es gibt zahlreiche
Ledersorten von dünn bis dick. Wir bewegen uns lieber im Bereich von
Fein-/ Dünnleder.

Damit unsere Nähmaschine ihre Aufgabe bewältigt, müssen wir für die passenden Komponenten sorgen:

Leder näht man bitte mit Ledernadeln und passendem Garn. Eine Ledernadel schneidet beim Durchstechen Löcher in das Material. Das Einstichloch muss groß genug sein für Nadel und Garn. Also lieber eine etwas größere Ledernadel verwenden, damit die Mechanik+ Motor nicht zu stark gebremst und damit nicht an die absolute Belastungsobergrenzen gerät.

Auf die Ledernadel verzichtet man wenn man : Kunstleder, Plane, Segeltuch, Kunst und Baumwollgewebe oder Gurtband verwendet. In den meisten Bedienungsanleitungen findet sich eine Zuordnungstabelle mit Richtwerten welche Nadel und Garn für welches Material zulässig sind. Sehr oft findet man keine Angaben bezüglich Leder im in diesen Tabellen.

Welches Leder tatsächlich geht und welches nicht, zeigen dann Erfahrungswerte. Das Leder sollte nicht zu dick, und 'geschmeidig' sein. Glattleder und Wildleder kann man etwas vorbereiten. Glattleder mit Sattlerfett/ oder Creme, Wildleder etwas anfeuchten. Ist das Leder schon recht geschmeidig muss man das natürlich nicht.

Eine
Nähprobe verschafft Klarheit - ob und wie man das Leder vernähen kann.
Ich persönlich bevorzuge Nadelgrößen ab 100- 130 im Nadelsystem
130R/705, 100-160 im Nadelsystem 287WH bzw. 1738 ...
Ledernadeln werden im Gebrauch stumpf, Markennadeln besitzen
eine längere Standzeit. Bitte die Nadeln wechseln und nicht daran
sparen. Markengarne sind auch grundsätzlich zu bevorzugen.


Der Antrieb: mit einer Motorleistung von 70W
aufwärts ist die Haushaltnähmaschine geeignet, wenn die Mechanik
leichtgängig ist. Eine ' Trockenübung ' gibt Aufschluß: Eingelegter
Ober- und Unterfaden- zum Nähen erstmal am Handdrad drehen. Näht die Maschine leichtgängig das Material, ohne Motor ( also man benötigt nicht viel Kraft zum manuellen Nähen! ) können wir versuchen eine Nähprobe anzufertigen.

Bestens geeignet sind Vollmetall- Oldies mit einem Greiferantrieb ohne Kunststoffteile wagt man sich an Leder.
Man benötigt nicht zwingend eine Zickzack- Nähmaschine. Ich schreibe das an dieser Stelle ganz bewusst mit dem Hinweis, das man überwiegen Leder im Geradestich vernäht. Nüchtern betrachtet ist ein schweres ' Eisenschwein ' recht preisgünstig zu bekommen. Und man kann die Alten in der Regel auch für kleines Geld auf Elektrobetrieb umbauen.

Eine
passende Nähmaschine zum Puschen- und Halsbandnähen findet sich recht
preiswert. Teures Zubehör benötigt man nicht - also auch nicht eine teuere Obertransport oder Mehrfachtransport
- Nähmaschine.
Den Teflonfuß lassen wir beim Händler und halten Ausschau nach einem brauchbaren Rollfuß. Die bekommt man in unterschiedlichen Ausführungen mit Walze oder Rad. Es geht aber auch oft mit einem normalen Nähfuß.
Der Nähfußdruck sollte vertellbar sein- ein wichtiger Punkt! Und Bitte: Nur soviel nähen wie es auch unter den Nähfuß passt- also nicht zu dickes Material.

Reissfeste Garne darf man nutzen, UV- beständige ebenfals
:thumbsup:
Die Stichlänge sollte nicht zu klein sein ... das Garn nicht zu dünn sonst bekommt man keine belastbare Nähte hin. Als sehr praktisch erweisen sich verschiedene Gewebebänder die verhindern das Feinleder reisst.

Und jetzt noch etwas für Insider: Die Pfaffklassen
260-362 werden oftmals als ' Industrie-' Nähmaschine angeboten.
Schlecht sind sie nicht aber gerne völlig überteuert. Einige Phoenix-Haushaltsklassen besitzen den Vorzug mit dem Nadelsystem 287 zu arbeiten. Das ermöglicht Nadelgrösen bis zu 160 und richtig starkes Garn.

Wer Fragen hierzu hat, darf mich gerne anschreiben. Ebenso ob und welche Maschine geeignet ist.

Wenn euch mein kleiner Beitrag gefallen hat, würde ich mich über eine Bewertung freuen.

Viel Erfolg: Martin





NiCi

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2

Mittwoch, 3. April 2013, 19:21

Vielen Dank für die ausführliche Erklärung.

Sollte ich mal mit Leder was machen wollen, dann weiss ich ja jetzt, wie ich das Ganze angehen kann. :thumbsup:
Liebe Grüße
NiCi

urseline

Schüler

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3

Donnerstag, 4. April 2013, 07:26

Hallo freedom ,
dein kleiner beitrag gefällt mir sehr gut sehr detailliert beschrieben klasse .....aber ich würde nie mehr mit einer Normalen Haushaltsmaschine Leder nähen wollen ,hatte da vor zig Jahren mal ein einschneidentes erlebnis bei meiner Pfaff war der Motorüberhitzt und kogelte dann so vor sich hin ...die Hose damals war fertig und die gute Maschine auch !
Internette grüße
Ursula

freedom-of-passion

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4

Donnerstag, 4. April 2013, 08:25

Hallo Ursula,

das ist ein richtig guter Einwand. Die Ernüchterung kommt mit den Qualmwölkchen oder gebrochenen Plastikzahnrädern.
Ich nähe nun seit einiger Zeit Leder und mittleschweres Material. Man sollte auf verschiedne Kleinigkeiten achten.

Verschiednene Nähmaschinen sind sehr gut geeignet ( Gritzner GU und Gritzner GUL, Pfaff230- 360, Phoenix ).
Man kann Nähmaschinen auch ' modifizieren' also im Antrieb für diese Belastungen auslegen.

Eine Pfaff/ Gritzner - Flachbett-Maschine mit Elte Unterbaumotor ist in der Regel stärker belastbar als die moderneren Maschinen.
Wer Fragen hierzu hat darf mich gerne anschreiben: Martin

5

Freitag, 19. April 2013, 14:16

Pfaff 260

Hallo,

möchte gern meinem neuen Hobby "Leder" nachkommen und weiß nicht, welche Maschine ich mir anschaffen könnte - habe nicht viel Platz in der Wohnung. Da die Pfaff 260 als Ledernähmaschine ausgewiesen wird, ich aber nicht weiß, ob diese ca. 8mm dickes Leder näht und der Motor es schafft, hoffe ich, hier ein paar Tipps zu erhalten. Meine Bernina 380 näht zwar auch Leder, aber sie schafft es nicht wirklich.

6

Freitag, 19. April 2013, 14:23

Leder nähen

Hallo Martin, habe gleich drauflos geschrieben. Deinen Beitrag finde ich sehr hilfreich, hast alles toll erklärt, auf was alles geachtet werden sollte....Danke, weiter so.

Petra

7

Dienstag, 20. August 2013, 08:46

Passende Nähmaschinentypen für Leder

Hallo Martin,

würdest Du mir eine preiswerte (gerne alte) Maschine zum Nähen von Trensen (doppelt sind es max.7,5mm zu nähen) empfehlen können?

Vielen Dank wyb

8

Dienstag, 20. August 2013, 08:50

Hat sich schon erledigt....

Oh, ich habe nur den ersten Beitrag gelesen und nicht gesehen dass die Antwort schon längst da stand. Hat mir sehr viel weiter geholfen. Ich schwanke noch zwischen der Pfaff 230 und der 260. Ist eine von beiden für das Nähne von Leder noch besser geeignet als die andere????

Lieben Dank - Wyb :D

Renata

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9

Sonntag, 1. September 2013, 11:13

Vielen dank,
meine Pfaff hat auch schon brav Hundehalsbänder mit Leder unterfüttert,
mit deinen Tips sollte es jetzt noch besser gehen, ich vergess immer das es
für gewisse Stoffe bzw. Materialen passende Nähnadeln gibt :rolleyes:
[align=start]


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KameiX1

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10

Sonntag, 15. September 2013, 18:42

Hallo, Ich habe bisher (Kunst-) Leder nur mit Hand vernäht, da ich solche Dinge mit einer Maschine nicht nähen kann, nur wollte Ich nun für meinen Youngtimer neue Bezüge nähen. Maschinell. Ich finde Beitrag sehr interessant, nur verstehe Ich da leider nur Bahnhof. Sorry, Neuling. Ich habe von meiner Mutter eine etwa 20 Jahre alte Victoria 3800F 85W bekommen, kann mir jemand sagen ob die sich wirklich dazu eignet? In der Probe haben wir es erstmal mit ner 90er Nadel normalem 100er Seiden-Garn und Zwei-Lagigem Kunstleder versucht, ging ganz gut. Aber hält die auch mehr aus?


Vielen Dank im Vorraus

KameiX1

Edit:
Nein, es geht nicht. Habe extra Garn zur Lederverarbeitung gekauft, da das normale Garn nicht funktioniert hat. Einlagig Alkantara funktioniert, aber nicht soballd eine zweite Lage darauf liegt. Der Faden bleibt unten in der Rolle hängen und die Maschine blockiert komplett. Kaufe mir daher eine andere Maschine in der Hoffnung dass sie hält.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »KameiX1« (22. September 2013, 00:43)


11

Mittwoch, 18. September 2013, 17:38

Leder ähenn

Also ich versuche grad, mit einer Privileg Nähmaschine Leder zu nähen. Ich benutze eine Ledernadel. Leider verschiebt sich das oben liegende Lederstück immer nach links und wellt sich nach einer Weile. Was kann ich tun?

KameiX1

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12

Mittwoch, 18. September 2013, 17:40

Die Kanten übereinanderlegen und dann mit Büroklammern zusammenheften, nur keine Stecknadel nehmen ;)

So, muss mich selbst korrigieren, die Viktoria 3800F näht Leder!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »KameiX1« (22. September 2013, 00:45)


freedom-of-passion

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13

Freitag, 4. Oktober 2013, 20:14

Also ich versuche grad, mit einer Privileg Nähmaschine Leder zu nähen. Ich benutze eine Ledernadel. Leider verschiebt sich das oben liegende Lederstück immer nach links und wellt sich nach einer Weile. Was kann ich tun?
Erste Hilfe: Einen anderen Nähfuß verwenden ( Rollfuß), Ober- und Unterfadenspannung sowie Nähfußdruck einstellen....

m.f.G.: Martin

flyingnat

unregistriert

14

Sonntag, 5. Januar 2014, 19:51

NÄhmaschinen

Hallo freedom,

danke für deinen super Artikel!



Ich hab mir nun ettliche gebrauchte Nähmaschinen herausgesucht. Bernina 117K, Elna Lotus ZZ, Singer Starlet, Elna primula 410, Husquarna 6260, Husquarna 6370, Pfaff 4220 Kayser - ist da eine dabei welche für Leder geeignet ist. Ich möchte wenn schon dann nicht nur dünnes Leder nähen sondern auch Lederriemen (Zaumzeug Pferd)...

Vielen Dank!

PetraGeiselno

Anfänger

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Wohnort: Santo Domingo

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15

Mittwoch, 12. Februar 2014, 23:28

Vielen Dank für den hilfreichen Artikel,
Ich hatte Leder bisher noch nie genäht, mal sehen wie weit ich mit meiner Bernina komme :-)
- LG Petra ^^

"Was dich nicht umbringt, macht dich nur Stärker":) seit 20 Jahren begeisterte Hobby Näh- und Stickerin

Meine 2 Söhne, Mein Arsenal: Bernina Record 730, Bernina 800DL, Pfaff Select 42

maru

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Beiträge: 1

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16

Donnerstag, 13. Februar 2014, 09:59

Leder nähen

Hallo und
eigentlich war ich auf der Suche nach einer Anleitung für meine Singer Professional XL 10.
Müsste mal das Gehäuse abnehmen, zum gründlichen reinigen.
Da aber Leder nähen auch gerade ansteht bin ich hier gelandet.
Also meine inzwischen betagte Singer rattert über dick und dünn. Für Leder benutze ich dann aber einen Teflon Fuß, damit läuft es wunderbar. Früher, also zu DDR Zeiten gab es den Trick, die Nahtstellen vorab mit Garnöl einzureiben, bzw. Seidenpapier aufzulegen. Mein letzes Werk, aus naturgewachsenem Lammfell und ein Bild meiner "besten Freundin" findet sich in meinem Blog: Werbung entfernt
Ich liebe es alte Ledersachen aufzustöbern, diese aufzutrennen und neue Dinge, wie Taschen oder Jacken daraus zu machen.

freedom-of-passion

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Freitag, 14. Februar 2014, 20:18

Leder mit der Bernina nähen...

Bernina steht seit jeher für qualitativ hochwertige Mechanik - eben echte schweizer Präzision...

Getestet habe ich die Klasse 530 und 730, ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Allerdings sollte man die Bernina- Oldies nach längerer Standzeit -pingeligst ölen.
Auch wenn die Klasse 530 nicht sehr viele Zier-/ Nutzstichmuster bietet, so besticht sie durch hochfeine Stichbilder und einen sauberen Transport.

Ich verwende die Record sehr gerne zum Kanten einfassen von Halsbändern, aber auch zum KFZ-Gurtband besticken... Die Bernina Record hat eine ziemlich gnadenlose Durchstichkraft, aber man sollte sie deshalb nicht nur mit Leder quälen. Die feinjustierbare Stichlänge ( bei allen Berninas ) mscht die Klasse 530- 730 zu einer Freihandstickmaschine vom allerfeinster Güte.

Ich habe meine Berninas aus Berlin von der 'Nähmaschinenoase '...

Aber: Dem Ledernähen mit einer Haushaltsmaschine sind Grenzen gesetzt, also bitte zu dickes Material verwenden.


m.f.G.: Martin

Glüxbärchi

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Dienstag, 18. Februar 2014, 00:20

Danke & Leder nähen mit Adlerette

Lieber Martin,

vielen Dank für die vielen hilfreichen Infos zum Leder-nähen! :thumbsup: Ich habe Deine Anleitung durch eine google-Suche gefunden und bin so begeistert, dass ich mich hier direkt angemeldet habe!! ^^

Ich würde gerne an einer Wildlederjacke den kaputten Reißverschluss austauschen und Frage mich, ob meine Nähma dazu geeignet ist. Es handelt sich um ein älteres Modell mit dem Namen adlerette. Weißt Du zufällig, ob sie dafür geeignet ist oder hat Jemand anderes hier diesbezüglich Erfahrungen gemacht?

Würde mich über Tipps sehr freuen! :)

Vielen Dank vorab und liebe Grüße
Sylvie

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Dienstag, 18. Februar 2014, 22:56

Adlerette u. Leder nähen

Hallo ,

ich mag die Adlerette sehr! Ich möchte aber Liebhabern dieser Maschinen abraten sie zu sehr zu belasten. Die Adlerette schwächelt gerne - Kunststoffzahnräder im Greifernatrieb sind oft überaltert. Ersatz gibt es noch keinen, was ich sehr bedauere.

Ich habe zur Zeit 5 intakte Adleretten auch die 'große' 520 Automatic, ich schone sie lieber mit leichteren Näharbeiten.


m.f.G.: Martin

Glüxbärchi

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Mittwoch, 19. Februar 2014, 10:58

Danke

Guten Morgen,

oh, das ist gut zu wissen. In diesem Fall möchte ich sie auch lieber schonen. Hätte mir das mal Jemand vor ein paar Jahren gesagt!! :D Abe ist wohl bis jetzt gut gegagen..

Vielen Dank für den guten Ratschlag!

LG :)

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